Schlagwort: Musik

  • Potamos 039 – Sondersendung: ESC2024 Das deutsche Finale

    Potamos 039 – Sondersendung: ESC2024 Das deutsche Finale

    Über den Satire-Gipfel der Sangeskunst

    Zunächst einmal möchte der Mitch sich in aller Form dafür entschuldigen, in einem Anfall völliger Google-Umnachtung den ESC-Vorentscheid 2024 mit dem aus dem Jahr 2022 verwechselt zu haben! Faktencheck: Weder heißt die Sendung heuer "Germany 12 points" (wohl aus Gründen), noch tritt Jamala auf (s.o.)! Da hat die "Euphooooria" wohl Überhand genommen …

    Was allerdings garantiert stimmt, sind die Verschwörungstheorien, die wir im Lauf der Episode zu den 9 KandidatInnen des deutschen ESC-Vorentscheids schamlos verbreiten, der am 16.2. um 22.05 im Ersten ausgestrahlt wird. Alsda wären:

    1. NinetyNine – "Love On A Budget"
    2. Leona – "Undream You"
    3. Isaak – "Always On The Run"
    4. Galant – "Katze"
    5. Floryan – "Scars"
    6. Bodine Monet – "Tears Like Rain"
    7. Marie Reim – "Naiv"
    8. Max Mutzke – "Forever Strong"
    9. Ryk – "Oh Boy"

    Wer wird wohl gewinnen?
    Just can’t wait until tonight …

  • Potamos 036 – Rückblick an Silvester 2023

    Potamos 036 – Rückblick an Silvester 2023

    An Silvester besprechen wir nochmal alle Potamos-Themen des Jahres 2023 und bringen uns auf den aktuellen Stand.

    THEMEN 2023

    Popkultur (Musik) 2023

    Depeche Mode,
    Muse,
    Deichkind,
    Johnny Marr (The Smith, …),
    Peter Gabriel Rolling Stone -Podcast mit kontroverser i/o-Besprechung,
    Very, 1993,
    Vinyl – Historie & Unsere Sammlungen,
    ESC,
    AI-Music

    Zeitgeschehen (Politik/Gesellschaft) 2023

    Cannabis,
    Gadmo gegen Fakenews/Desinformation – Aktuelle Faktenchecks,
    Wie das »Bild«-Manifest Vorurteile und Hass schürt,
    Diversität

    Popkultur (Brettspiele) 2023

    Spiel des Jahres 2023 und die Messe: SPIEL23
    Andreas‘ neue Spiele

    • Adventskalender: Prof Charlies Reise um die Welt
    • Mischwald
    • 5 Towers
    • Great Western Trail: Neuseeland
  • Potamos 035 – 30 Jahre „Very“ von den Pet Shop Boys

    Potamos 035 – 30 Jahre „Very“ von den Pet Shop Boys

    erbarmungslos zeitloser POP

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    • weitere Podcasts zu Johnny Marr:

    Broken Record mit Johhny Marr

    Alben für die Ewigkeit: The Smith – The Queen is dead

    Thema: 30 Jahre „Very“

    Weitere Infos:

    http://www.geowayne.com/newDesign/very/very.htm,
    https://en.wikipedia.org/wiki/Very_(Pet_Shop_Boys_album
    https://de.wikipedia.org/wiki/Very_(Pet-Shop-Boys-Album)

    Singles des Albums, B-Seiten bzw. Non-Album-Tracks und Anmerkungen:

    • Can you forgive her? (1. Single)

    Hey Headmaster, IWTWU (JM Mix!) (auf damals rarer Holland-VÖ)
    Goodbye to the 12″ extended mix – stattdessen gewöhnungsbedürftige Remixes

    • Go West (2. Single)

    Über-Hit (Village People-Cover), basierend auf den Akkorden der klassischen Komposition „Kanon in D“ von Johann Pachelbel
    Shameless (B-Seite mit Hit-Potenzial)
    epische Maxi-Version: „Mings gone west (1st and 2nd movement)

    • I wouldn‘t normally do this kind of thing (3. Single)

    Beatmasters 7″ versions
    später von Robbie Williams gecovert
    Too many people, Violence (Hacienda version), WEG (Sasha mix)
    zahlreiche Remixes

    • Liberation (4. Single)

    Decadence (feat. Johnny Marr!), Young Offender (geniale Jam & Spoon-Remixe, Nr. 2 bis heute nur auf Vinyl erhältlich)
    schlimme Remix-Versionen (teils mit Rap!)
    3D-„Ride“ als Promo-Maßnahme

    • Yesteday when I was mad (5. Single)

    CYFH? (Swing version), If love were all, Euroboy, Some speculation
    Jam & Spoon 12“ und 7″ version und wieder zahlreiche auf diverse Formate verteilte Remixes

    Abschließende Bewertung:
    Kammamawiederhöarn! 👍

  • Potanos 034 – Guitar Hero

    Potanos 034 – Guitar Hero

    Huldigung der lebenden Gitarren-Legende Johnny Marr anlässliches seines 60. Geburtstags.

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    • Depeche Mode veröffentlichen zur Verzückung der Fans die legendären Video-Compliations „Strange“ und „Strange Too“ mit den visuellen Werken Anton Corbijns auf DVD und Blue-Ray.
    • Das war’s auch schon.

    Thema: John Martin Maher aka Jonny Marr

    Manchester hat eine reiche Musikgeschichte und hat eine Vielzahl von einflussreichen Künstlern und Bands hervorgebracht, u.a. Joy Division/New Order, Oasis/Noel Gallagher/Liam Gallagher, Simply Red/Michael „Mick“ James Hucknall und The Smiths.

    • Marr wuchs in Manchester auf. Das Gitarrespielen lernte er bei dem ebenfalls aus Manchester stammenden Musiker und späteren The-Cult-Gitarristen Billy Duffy. Seinen Künstlernamen nahm er an, da sein Geburtsname Maher immer wieder falsch ausgesprochen wurde und der Schlagzeuger der Buzzcocks ebenfalls John Maher hieß.
    • Das Gitarrenspiel brachte er sich autodidaktisch bei.
    • 1982 gründete er zusammen mit dem Sänger Morrissey die Smiths. Nach fünf enorm erfolgreichen Jahren und vier Studioalben verließ er unerwartet die Band: Neben diversen Streitigkeiten mit Morrissey war ihm der Stil der Band zu eingefahren.
    • Marr ist seit seiner Zeit bei The Smiths Veganerr (s. The Smiths: „Meat is murder!“).
    • Bassist Andy Rourke ist Mai 2023 an Krebs erkrankt gestorben.

    Alben

    The Smiths (1982 – 1987)

    • The Smiths (1984)
    • Meat Is Murder (1985)
    • The Queen Is Dead (1986)
    • Strangeways, Here We Come (1987)

    The The

    • Mind Bomb (1989) & Dusk (1993)

    Electronic (1989 – 1999)

    • Electronic (1991)
    • Raise the Pressure (1996)
    • Twisted Tenderness (1999)

    Johnny Marr & the Healers (2003)

    • Boomslang

    Modest Mouse (2007)

    • We Were Dead Before the Ship Even Sank

    The Cribs (2009)

    • Ignore the Ignorant
      The Cribs, bekannt von Kooperationen mit Franz Ferdinand (2007) und Edwyn Collins (2010, zusammen auch mit Marr) werden 2008 bis 2011 von Marr als Bandmitglied begleitet.

    Johnny Marr guest musician recordings

    • unter anderen: Talking Heads (1988), The Pretenders (1990), Pet Shop Boys (1990 – 2009 auf 4 Alben, hier die vollständige Auflistung bei Geowayne.com), Beck (1999), Tom Jones (1999), Oasis (2002), Noel Gallagher’s High Flying Birds (2014 – 2023 auf 3 Alben)

    Soundtracks mit Hans Zimmer

    • Inception (2010)
    • The Amazing Spider-Man 2 (2014)
    • Freeheld (2015)
    • 007: No Time to Die (2021)

    als Solo-Künstler

    • 2013: The Messenger
    • 2014: Playland
    • 2015: Adrenalin Baby – Live
    • 2018: Call the Comet
    • 2022: Fever Dreams Pts. 1-4
    • viertes Album als vierteilige EP, auf dem er auch mit enorm tanzbaren Synthpop-Sound experimentierte.
      Anders aber als noch auf dem Vorgänger lässt Marr diesmal verstärkt seine Erfahrungen im Bereich elektronischer Musik einfließen – vielleicht ein verschlepptes Resultat seiner Zusammenarbeit mit Bernard Sumner in den 90ern? (s. Visons-Rezension): „Im bittersüßen “Human” schwärmt seine junggebliebene Stimme zur Akustikgitarre dem Albumfinale entgegen – und vermittelt bei aller Britpop-Eleganz einen vagen Eindruck davon, wie The Smiths heute klingen könnten, wenn sie sich nicht irreparabel zerlegt hätten.“
    • 2023: Spirit Power: The Best of Johnny Marr (VÖ: 3. November)
      enthält neben den neuen Songs (“Somewhere”, The Answer) auch eine Sammlung von Marrs älteren Werken. So auch das Depeche Mode-Cover zu “I Feel You” zum RSD2015.

    Buch 📕 Marr‘s Guitars 🎸 (VÖ Okt. 2023)

    Buch 📕 Set the Boy Free: The Autobiography (VÖ Nov 2016) ✍️

  • Potamos 032 – Vinyl: Ein Blick in unsere Plattensammlungen

    Potamos 032 – Vinyl: Ein Blick in unsere Plattensammlungen

    von Jugendsünden und Sammlerstücken

    Geplauder: Zeitgeschehen

    Des Hubsis Gedächtnis-Sieb, das Markus‘ Dilemma und wie Täter auf einmal zu Opfern werden und Kampagnen wittern. Gar nicht so schön.

    Follow-Ups: Popkultur

    Die ganze Episode besteht ausschließlich aus Follow-Ups zur letzten: Nachdem wir uns mit der Geschichte des Vinyls befasst haben, befragen wir einander zu unseren ganz persönlichen Schallplatten-Archiven. Werdet Zeug*Innen eines peinlichen Verhörs – very relentless, actually! 😉

    Die 25 Fragen im Wortlaut (die Antworten gibt’s im Podcast!)

    1. Welche Platte hast du doppelt gekauft?
    2. Welche Arten von Platten hast du gekauft? Warum?
    3. erste selbstgekaufte Schallplatte?
    4. Wie sortierst du deine Platten? Abteilungen?
    5. Was war deine letzter Plattenkauf
    6. Platte mit der ältesten Musik?
    7. Hattest du mal PictureDisc am Nagel an der Wand?
    8. Wo kaufst du heute Platten?
    9. Kaufst du Musik beim großen A?
    10. Wie pflegst du dein Vinyl?
    11. Wie lagerst du Vinyl?
    12. Deckel auf oder zu?
    13. Platten, die noch nie abgespielt wurden?
    14. Märchenplatten oder -Kassetten?
    15. An welche Platte deiner Eltern kannst du die älteste Erinnerung?
    16. Wenn alle deine Schallplatten plötzlich weg wären, welche würdest du am meinsten vermissen?
    17. Welche Platte würdest du deinem besten Freund vererben?
    18. Der größte/ärgerlichste Fehlkauf?
    19. kurioseste Platte in der Sammlung?
    20. wertvollste Platte?
    21. peinlichste Platte? („Jugendsünde“!)
    22. Welche Platte hast du zu oft gehört? Schon zerkratzt?
    23. Welche Platte hast du von Geschwistern oder Cousins kennengelernt, die heute in deiner Sammlung ist?
    24. Welche Platte hats du dir mal ausgeliehen, aber nie zurückgegeben? („Jugendsünde!“)
    25. Beispiele für verschiedene Formate: 7″, 10″, 12″, Picture Disc, shaped, etched, colured vinyl, Gatefold Cover, Box Sets …

    Service-Links

  • Potamos 031 – 75 Jahre Vinyl

    Potamos 031 – 75 Jahre Vinyl

    Die bewegte Geschichte der Vinyl-Schallplatte ist nun 75 Jahre lang

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    • Fußball-WM in AU+NZ: Nun ja, unsere Fußballerinnen waren dann doch nicht so erfolgreich, wie wir vorgesagt haben.
    • Irgentwas zu Depeche Mode, aber diesmal nicht episodenfüllend. Man höre selbst: Speak to me (HI-LO remix)

    THEMA: 75 Jahre Vinyl

    Highlights aus der Vinyl-Geschichte:

    • In den 1940ern ging es mit den Kunststoff-Scheiben los.
    • 1948 hat COLUMBIA das Format vorgestellt, ohne es mit Lizenzauflagen zu sichern => alle Labels konnten es sofort nutzen.

    50er/60er – Viele INNOVATIONEN

    • Aufzählungs-Text1956 Erste Doppel-LP: Ella Fitzgerald – Sings the Cole Porter Songbook – 32 Songs, knapp 2 Std.
    • Ikonische Cover: 1956 – Elvis Presley – Auf seinem Debüt ist er mit Gitarre in S/W, Vorname am linken Rand senkrecht in PINK und Nachname am unteren Rand waagerecht in GRÜN – oft kopiert, sehr bekannt: THE CLASH – London Calling (1979)
    • 1958 STEREO löst sehr schnell MONO ab. Dabei arbeitet die Nadel in kombinierter Abtastung vertikal und seitlich. Verfahren aus den 30ern zeichnet phasenverdreht in zwei Rillenflanken auf.Dafür wurde die 25 Mikrometer Mono-Rille auf 15 Mikrometer Stereo-Rille verkleinert
    • 1967 Ein Album stehlt einen Rekord auf: The BEATLES – Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band ist in 650 Versionen erschienen, verschiede Labels in verschiedenen Ländern machten unterschiedliche Cover, Gatefold-Varianten, Bastelbogen oder PictureDiscs (auch mit Fehldruck mit BuddyHolly) Die Plattform DISCOGS sammelt diese Varianten
    • 1969 BOOTLEGS – Der Handel mit Live-Bootlegs erweist sich in den 1970er als lukratives Geschäft. Das Urheberrecht (USA) schützt zwar Tonfolgen eines Musikstück, NICHT die öffentliche Aufführung. Das erste Bootleg 1969 ist wohl von Bob Dylan – Great White Wonder

    70er/80er – Die Blütezeit der SCHALLPLATTE

    • 1977: VOYAGER GOLDEN RECORDS mit Grüßen in 55 modernen und antiken Sprachen. UND: Johnny B Goode
    • Kupferplatte mit Gold überzogen, Alu-Hülle – Diagramme erläutern, wie die Platten funktionieren = Interstellare Flaschenpost
    • 1982 THRILLER verkauft sich 32 Mio. mal in einem Jahr (damals: hauptsächlich Vinyl)
    • 1983 BLUE MONDAY – Die legendäre Maxi-Single mit angeblich teuren Produktionskosten für die Hülle: Floppy-Disc-Ausstanzungen und Farbcode statt Beschriftung, sonst: BLACK

    90er/00er – Auslaufmodell – dark ages!

    • die Digitalen Formate laufen Vinyl den Rang ab
    • 1991 NEVERMIND (Nirvana) ist wohl die letzte Platte, die weltweit (190 Pressungen laut Discocs – Danach nur noch EU und US-Exporte
    • 1994: Marrillion – Brave: Zwei Rillen mit unterschiedlichen Enden des Konzeptalbums. Die Nadel fällt zufällig in eine der beiden Rillen.

    10er/20er COMEBACK

    • Im Zeitalter des Streamings blüht Vinyl als Kontrast wieder auf, ohne den Anspruch zu haben, Streams zu ersetzen – aber wird der mp3-Download oder die CD noch gebraucht?
    • 2022 Mehr Vinyl als CD: Taylor Swift – Hintergrund: Viele Fans haben zwar keinen Plattenspieler, aber für Swifties ist eine Vinyl mit großen Cover und Beilagen ein Merchandise-Produkt.
  • Potamos 030 – Wann wird’s mal wieder richtig Sommer(loch)?

    Potamos 030 – Wann wird’s mal wieder richtig Sommer(loch)?

    Themen: Wetter, Rock Festival, ESC, Videobeweis im Fußball, Buchempfehlungen, ähnliche Songs, politische Kontroversen, Sommerpause von TV-Talkshows und Satire. 30. Folge wird gefeiert und Abschied genommen. Nächste Folge: neue Themen.

    hilfreiche Links zu den Themen der Episode:

    THEMA: Forced to Mode in Dahme

    THEMA: Eintrittskarten-Abzocke (aka „Dynamic Pricing“)

    THEMA: Strandlektüre

    Frank Gossen über die Beatles – die Playlist zum Buch

    (Vorsicht: KI-generierter Text!)

    In dieser Folge sprechen wir über verschiedene Themen, angefangen beim wechselhaften europäischen Wetter. Wir geben zu, dass wir das skandinavische Wetter dem brennenden Sommer vorziehen und machen uns darüber lustig, wie schwer es ist, sich zwischen Hitze und Regen zu entscheiden. Außerdem diskutieren wir über das Progressive Rock Festival, den ESC und die Fußball-Weltmeisterschaft. Ein weiteres Thema, das wir ansprechen, ist der Videobeweis im Fußball und die oft langen Nachspielzeiten.

    Wir werfen auch einen Blick auf die Brettspiele des Jahres und das Kenner-Spiel des Jahres. Des Weiteren analysieren wir die Konzerte von Martin Gore und sprechen über die steigenden Preise von Konzerttickets.

    Ein Teil unserer Unterhaltung dreht sich um das Feediverse, Umbenennungen von Plattformen und natürlich das Trinken von Bier. Wir gehen auf Themen wie Twitter, die Thread-App, Datenschutzeinstellungen und Google Bar ein.

    Wir empfehlen unseren Zuhörern, die letzte Folge über künstliche Intelligenz und Musik nicht zu verpassen. Mitch erwähnt einen interessanten Artikel über digitale Kultur, Urheberrecht und KI in der Zeitschrift Beats.

    Ich bringe Spotify und Playlists ins Spiel und spreche darüber, wie sich manche Songs ähneln können. Ich erzähle von einem Artikel, der sich mit Urheberrechtsklagen aufgrund angeblichen Song-Diebstahls beschäftigt. Dabei betone ich, dass nicht nur Texte und Melodien, sondern auch das Arrangement urheberrechtlich geschützt sein kann. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass Streamingdienste wie Spotify möglicherweise nicht viel Geld für Künstler bringen, sondern vor allem den Plattenlabels und den Streamingdiensten selbst. Es ist daher wichtig, durch Algorithmen in Playlists zu gelangen, um überhaupt gehört zu werden.

    Ich spreche auch darüber, wie Komponisten versuchen, Songs ähnlich zu machen, damit sie in Playlists aufgenommen werden. Dies führt dazu, dass Popmusik immer ähnlicher klingt. Ich gebe einige Beispiele für ähnliche Songs und weise darauf hin, dass diese wahrscheinlich in Playlists nah beieinander platziert sind.

    Andreas ergänzt, dass ihm aufgefallen ist, dass das Feature von Spotify, ähnliche Songs vorzuschlagen, manchmal unsinnig ist, besonders wenn man bereits mehrere Songs eines Albums in seiner Playlist hat. Er erwähnt auch, dass sich Musik, die sich ähnlicher wird, möglicherweise für junge Menschen, die Musik hören, ganz normal anfühlt.

    Wir sprechen über das wechselhafte Sommerwetter und wie es momentan regnet. Dennoch habe ich in meinem Urlaub Zeit gefunden, einige Bücher zu lesen. Ich möchte zwei Autoren empfehlen: Hein Strunk und sein Buch „Der gelbe Elefant“, eine Sammlung von lustigen und interessanten Kurzgeschichten und Erzählungen. Es gibt Geschichten über Urlaubsbekanntschaften in einem griechischen Restaurant, einen Motivationsredner, der im Neandertal strandet und auf kuriose Artgenossen trifft, sowie einen älteren Herrn, der trotz Osteoporose weiterhin Sport treibt. Ich gebe nicht zu viel davon preis, aber es endet nicht gut.

    Wir sprechen auch über andere Bücher, die wir gelesen haben. Ein Tipp ist ein Buch von Heinz Strunk, das eine Sammlung von SMS-Kurznachrichten darstellt. Es ist absurd und schön geschrieben. Außerdem erwähnen wir ein Buch von Paul Auster, das aus der Perspektive eines Hundes geschrieben ist. Es ist eine nette Geschichte, die auch für diejenigen interessant sein kann, die keine Hunde besitzen. Wir verweisen auf einen Podcast mit Heinz Strunk und darauf, dass er auf Lesetour geht. Zudem gibt es ein Buch über die Beatles und weitere Bücher über Musiker wie die Pet Shop Boys und Lady Gaga. Es enthält Anekdoten und ist eine unterhaltsame Möglichkeit, sich mit dem Werk der Beatles zu beschäftigen.

    Andreas erzählt, dass Frank Gusen ein großer Beatles-Fan ist und oft eine bestimmte Geschichte über die Band erzählt. Es gibt sogar ein Buch von Frank Gusen über die Beatles, sowohl als Hörbuch als auch in schriftlicher Form. Mitch findet, dass Frank als Sprecher angenehmer zu hören ist als Heinz Strunk und hat das Buch währenddessen gelesen und eine Spotify-Playlist mit den in dem Buch erwähnten Songs laufen lassen. Wir sind uns einig, dass die Beatles eine Band sind, mit der man sich intensiv auseinandersetzen kann. Andreas hat jedoch gemischte Gefühle und kann Songs wie „Yellow Submarine“ nicht mehr hören, während Mitch Lust bekommen hat, sich tiefer mit den Beatles-Alben zu beschäftigen. Wir empfehlen das Buch als unterhaltsame Lektüre und verlinken auch eine Beatles-Playlist.

    Andreas erzählt, dass er zu Jahresbeginn ein Hörspiel über Herr Buch gelesen hat, das von Frank Gusen geschrieben wurde. Es handelt von einer Fußballgeschichte in Berlin, die sowohl Ost- als auch West-Berlin im Jahr 1989 behandelt. In dem Buch spielen drei Helden verschiedene Rollen und spielen sogar im Jugendfußball mit. Sie übernehmen die Trainerposition und erleben, was es bedeutet, Jugendfußball zu begleiten. Mitch erinnert sich daran, dass Frank Gusen auch als Trainer aktiv war, und Andreas erwähnt, dass er sogar im Vorstand des VfL Bochum tätig war, aber das nicht mehr funktionierte. Andreas teilt einen Satz von Frank Gusen, der besagt, dass es anderswo genauso schlimm ist wie in Buchen oder Gelsenkirchen. Mitch stimmt zu und findet das Sommerloch gähnend langweilig. Wir diskutieren fehlende interessante Themen für das Sommerloch, wie zum Beispiel eine Löwensichtung in einer ostdeutschen Kleinstadt. Wir finden es schade, dass solche Geschichten nicht länger ausgeschlachtet werden. Wir erwähnen auch andere Sommerloch-Themen wie Krokodile, Wale oder Monster in schottischen Seen. Wir sind enttäuscht von fehlenden Sommerhits und diskutieren über Friedrich Merz und sein Sommerinterview sowie den Begriff der „Brandmauer“.

    Ich erkläre, dass eine Brandwand eine Wand ist, die das Übergreifen von Feuer und Rauch zwischen Gebäuden verhindern soll. Andreas bringt dann das Thema einer politischen Partei auf, die er mit dem Kack-Emoji bezeichnet. Wir diskutieren über verschiedene politische Aussagen und Kontroversen, die in den Medien aufgetaucht sind. Wir sind der Meinung, dass solche Geschichten oft schnell vergessen werden, wenn sie nicht erneut von den Medien aufgenommen werden. Wir erwähnen auch, dass viele beliebte TV-Talkshows und Satire-Formate derzeit in der Sommerpause sind und freuen uns auf ihre Rückkehr. Während der Sommerpause vermissen wir einfach die Arbeit dieser Formate und ihrer Mitarbeiter.

    Andreas freut sich, dass der Regen aufgehört hat und er heute trocken nach Hause gekommen ist. Er erwähnt, dass wir die 30. Folge der Show erreicht haben, aber nicht wirklich gefeiert haben. Mitch schließt sich Andreas an und sagt, dass Jubiläen eine gute Gelegenheit sind, um etwas zu feiern. Allerdings wollen wir nicht zu überheblich sein, solange unsere Fans noch unter 100 sind. Wir verabschieden uns metaphorisch freundschaftlich von unseren Hörern. Mitch erwähnt, dass die Sendung zu Ende ist, aber Andreas fügt hinzu, dass wir beim nächsten Mal mit den geplanten Themen richtig loslegen werden.

  • Potamos 029 – Ich bin der Musikant mit Taschenrechner in der Hand

    Potamos 029 – Ich bin der Musikant mit Taschenrechner in der Hand

    Kann KI komponieren?

    Plaudern und Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    THEMA: KI-Musik-Generatoren

    (Vorsicht: KI-generierter Text!)

    In diesem Podcast haben wir eine spannende Diskussion über verschiedene Musiksoftware und -anwendungen geführt. Wir haben einige Dienste und Programme vorgestellt, die Musik generieren können und über deren Vor- und Nachteile gesprochen.

    Ein Dienst, den wir uns genauer angesehen haben, ist Loudly. Dieser ermöglicht es, alternative Versionen von Songs zu generieren, hat jedoch begrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten. Nach unserer Einschätzung ist es nicht besonders überzeugend.

    Ein weiterer Dienst, den wir ausprobiert haben, ist MuseNet von Open AI. Mit diesem Programm können 4-minütige Musikkompositionen in verschiedenen Stilen und mit verschiedenen Instrumenten generiert werden. Allerdings waren wir von den Ergebnissen nicht besonders beeindruckt.

    Ein Musikkompositionsanwendung, die wir erwähnt haben, ist Amadeus Code. Diese Anwendung kann einzigartige Melodien basierend auf Daten früherer Hit-Songs generieren. Es gibt zwei Plattformen zur Auswahl: Amadeus Topline, auf der man bekannte Songs herunterladen und eigene Kompositionen vermarkten kann, und Amadeus Evoke Music, mit einer großen Auswahl an Genres.

    Wir hatten auch eine unterhaltsame Diskussion über eine Podcast-Aufnahme, bei der ein Lied in einer Fantasiesprache gespielt wurde und wir nicht wussten, um welche Sprache es sich handelt. Wir haben dabei an Sigur Rós gedacht, die scheinbar eine Fantasiesprache in ihrer Musik verwenden. Obwohl die Klänge nicht besonders gut waren, haben sie dennoch interessante Ergebnisse erzielt.

    Des Weiteren haben wir über den Einsatz von Computern und Musikprogrammen in Schulen gesprochen. Ein C64-Spiel, bei dem man Musik produzieren konnte, wurde erwähnt. Das Spiel war nicht besonders gut, aber faszinierend, da man viele Spiele ohne Anleitung gespielt hat und Inspirationen sammeln musste, um dann mit einem Synthesizer einen Song zu komponieren.

    Wir tauschten auch Erfahrungen über generierte Musik in den 80er Jahren aus, insbesondere über den Komponisten Chris Hülsbeck. Außerdem sprachen wir über den Soundtrack für das Spiel „Twisted Dreams“ aus dem Jahr 2012.

    Ein interessantes Thema war auch ChatGPT, eine KI, die behauptet, Musik zu komponieren. Wir diskutierten darüber, dass diese KI-Modelle auf Datenanalyse und Training basieren und die generierten Ideen von Musikern bewertet werden sollten. Wir überlegten auch, wie man Melodien beschreiben könnte, damit die KI sie generiert.

    Der Chatbot gab uns dann eine Beschreibung einer möglichen Melodie im Stil von John Williams. Diese Melodie mit ihren heroischen und instrumentalen Phrasen wurde in C-Dur gespielt, war jedoch in ihrer konkreten Ausführung ziemlich monoton.

    Abschließend sprachen wir darüber, wie sich KI-Modelle weiterentwickeln werden, wie zum Beispiel GPT-4 und GPT-5, und dass Microsoft diese Modelle in ihre Software integrieren wird.

    AI Music Generators
    Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in künstlerischen Bereichen wie Musik, Film und anderen Formen der Kunst eingesetzt. Wenn sie eingesetzt wird, kann sie sich auf jeden Aspekt des Musikproduktionsprozesses auswirken, einschließlich Musikgenerierung, Audiomastering und Musikstreaming. Eine weitere große Chance der KI besteht darin, dass sie Amateurmusikern eine innovative Möglichkeit bietet, ihren kreativen Prozess zu verbessern
    Wie viele andere Branchen nutzt auch die Musikindustrie, die KI als zusätzliches Werkzeug und nicht als Ersatz für menschliche Künstler
    Viele Experten, Forscher, Musiker und Plattenfirmen suchen nach neuen Wegen, um KI-Technologien in die Musik zu integrieren. Manche Software kann Werke im Stil verschiedener Komponisten produzieren, während andere maschinelle Lernalgorithmen nutzen, um ganz neue Songs und Klänge zu erzeugen. Ein weiterer großartiger Aspekt dieser Tools ist, dass viele von ihnen quelloffen sind, d. h. jeder kann auf sie zugreifen und die vorhandenen Technologien verbessern.

    Vergleich von 10 Music-AI-Generatoren

    Amper Music (Shutterstock)

    • Wir finden jetzt mehr als 100.000 exklusive Tracks, vorab generiert von Amper Music, direkt auf Shutterstock
    • Beispiel: Agile Disco

    AIVA

    • Account nötig
    • Voll funktionale, kostenlose Version („Free, Forever“): Songs nur 3 Minuten, max 3 Downloads/Monat
    • Standard-Version für 132 EUR/Jahr: 5 Min. Songs, 15 Downloads/Monat
    • Sehr detailreich, viele Parameter, zeitaufwändig
    • Nicht für Einsteiger! Wissen über Musik-Theorie nützlich.
    • Besserer Invest: REASON

    Soundful

    • sehr intuitiv, aber kaum Beeinflussungsmöglichkeiten
    • Resultate hörenswert
    • kein Rock
    • Nutzen: Unterleg-Musik als Loop

    Soundraw

    • Sounddraw Inc. gehört auch Ecrett Music
    • Royalty-free music, AI generated for you
    • sehr hörenswerte Ergebnisse
    • sehr intuitiv, überschaubare, sinnvolle Parameter (genre, mood, theme, lenght, tenpo, instruments) + Energy-Level pro Abschnitt live einstellen
      mehrere Ergebnisse auf einmal generiert
    • Download up to 50 songs per day: $16.99/Month (jährlich $203,88 or $20/mo) for YouTube & SocialMedia & Podcasts
    • Kostenlos: Generate unlimited songs, Bookmark songs – NO Download an rights to use in …

    Boomy

    Erst Genre wählen, dann kann Ergebnis weiter bearbeitet werden, u.a. auch Gesang aus eingesprochenem Text generiert. Sehr elektronisch, experimentell, wenig melodisch

    Loudly

    Parameter: Genre (diverse Electro-Styles), Duration, Energy

    Beispiel

    Hey Loudly, please generate 3 High Energy Synthwave & Reggaeton tracks that are 2 minutes in duration.

    Diese 3 Ergebnisse basierten alle auf den drei gleichen Harmonien (IV – III – II) im Loop, also hauptsächlich Arrangement-Alternativen. Anschließend keine Bearbeitung mehr möglich.

    OpenAI – MuseNet

    Eingeschränktes Ausprobieren der Methode auf der Website. Ergebnisse wenig überzeugend.

    Amadeus Topline (nicht in DE verfügbar)

    • KI-gestützte Kompositionsanwendung für jeden Schöpfer.
    • KI erstellt Ihre eigene, einzigartige Melodie auf der Grundlage früherer Hit-Song-Daten (inkl. Spotify-Link!) und wir können diese als MIDI-Datei mit Akkordfolgen exportieren.
    • Wir können diese in GarageBand oder Logic importieren, um die Musikproduktion fortzusetzen. Logic wurde vor 20 Jahren von Apple gekauft.
    • Alle Urheberrechte der erstellten Songs liegen bei den Nutzern/Urhebern, so dass wir diese als unsere eigenen Kompositionen frei vermarkten könnten
    • Gibt es seit 4 Jahren, aber erst seit 10 Monaten (v5.x) komplett kostenlos!
      Wurde vor einem Jahr (v4.1) von Amadeus Code (Firmenname) in Amadeus Topline umbenannt.

    Evoke Music (Amadeus Code)

    • Preview: kostenlos
    • Guter Sound, viele Auswahl – keine Nachbearbeitung
    • Suche nach Genres (Indie Rock Disco), Mood, Instruments, Collections
    • Mood-Beispiel: Cheer-up Hits
    • Auch mit Gesang (J-Pop, Sprache wirklich Japanisch?)
    • Kosten (Single account for personal use only, YouTube, social media): 8$/mo – annually billed (14 Day Trial!)
      • Downloads als WAV

    Retro: C64-Game „To be on top“ (Quasi-KI-Musikgenerierspiel)

  • Potamos 028 – Diversität und sogenannte Wokeness

    Potamos 028 – Diversität und sogenannte Wokeness

    Depeche Mode & Muse (Konzerterfahrungen), Politik, Umwelt, Emotionen, persönliche Gedanken.

    In dieser Podcast-Episode sprechen wir über verschiedene Themen wie Kultur, Musik und Umweltschutz. Wir diskutieren kulturelle Begriffe wie „Kalsarikännit“ und was sie für die Kultur bedeuten können. Zudem tauschen wir unsere Erfahrungen bei Konzerten aus und berichten von unseren Erlebnissen beim Muse-Konzert.

    Weitere Themen in der Episode beziehen sich auf politische Begriffe, Diversität und Inklusion sowie die aktuelle Kontroverse über das „Canceln“ alter Disney-Filme aufgrund der heutigen kulturellen Standards. Auch Umweltschutz, Klimawandel und der Umgang mit Diskriminierung werden thematisiert.

    Im Hinblick auf die Konzerte von Depeche Mode und Muse, die in dieser Episode besprochen werden, gehen wir auf Details ein. Beim Depeche Mode-Konzert diskutieren wir über die Veränderungen in der Stimme des Sängers und das Bühnendesign, thematisieren einige Hits der Band und analysieren die Dramaturgie des Konzerts.

    Bezüglich Muse gab es beeindruckende visuelle Effekte wie den gigantischen Minotaurus.

    In einem anderen Teil des Podcasts sprechen wir darüber, welchen Einfluss Musik auf unsere Emotionen hat und was Synth-Bass und Bandmaschinen bedeuten können. Auch Lieder wie „Stripped“ und „John the Revelator“ werden diskutiert.

    Zum Schluss der Episode teilen wir unsere persönlichen Gedanken und Vorlieben zu den besprochenen Themen und welche Bedeutung sie für uns haben.

    (Diese Shownotes und das Titelbild haben ChatGPT und DALL·E erstellt. Wir haben nur den gröbsten Unfug korrigiert und Links zu Quellen ergänzt. Wie findet ihr diese KI-Leistung (OpenAI 2023?)

    Kapitel (ebenfalls ChatGPT-Generiert)

    0:00:22 Einleitung und Vorstellung des Podcasts
    0:09:03 Erinnerungen an das Chief O’Brien (Irish Pub in Gelsenkirchen)
    0:10:15 Einleitung und Ankündigung von Follow-up-Themen
    0:17:02 Muse: Widerstand, Inszenierung und Spiegelmasken
    0:20:06 Muse: Verkürzte Setlist und immer wieder neu erfunden
    0:25:16 Automatisierte Textgenerierung mit ChatGPT
    0:31:53 Diskussion über Medienkritik und Cancel Culture, Einstieg in das Thema „Don’t say gay“ durch Floridas Governor DeSantis
    0:35:07 Diskussion um den Begriff „woke“ und „Diversität“
    0:37:04 Kritik an mangelnder Diversität in Final Fantasy
    0:42:53 Kritik an der Opposition (CDU/CSU) und deren Wortwahl gegenüber der Regierung (SPD/Grüne/FDP aka Ampel)
    0:47:05 Widerlegung der „Querdenker“-Konditionierung
    0:54:43 Minnie Mouse hat ein neues Outfit
    1:01:03 Phantasialand und Disneyland im Vergleich
    1:10:00 Kindheitserinnerungen an Arielle, die Meerjungfrau
    1:13:17 Diskussion über Filmkritiken und Diversität in Filmen
    1:18:43 Green Book: Ein Film über Rassismus
    1:22:01 Depeche Mode: Kein Ignori der Band und Lieblingssongs
    1:54:26 Diskussion über Songs „John the Revelator“ und „Enjoy the Silence“, Erklärung der Offenbarung des Johannes
    1:58:59 Emotionale Zugabe mit Martin Gore und Dave Gahan
    2:04:12 Variationen der Setlist beim Depeche Mode-Konzerten
    2:07:15 Verspätung und Notfalleinsatz auf Ands Zugfahrt heimwärts
    2:08:19 Konzert als Highlight im Gedächtnis
    2:08:54 Zukunft von Depeche Mode
    2:11:02 Twitter-Klon und neue Plattform mit ActivityPub und Instagram

  • Potamos 027 – Follow-Ups Deluxe

    Potamos 027 – Follow-Ups Deluxe

    Follow-Ups zu vielen Themen vergangener Episoden

    Alsdann wären …

    Modellregionen für Bubatz (aka Cannabis) in NRW

    Modellregion Köln? Vielleicht doch nicht, denn die wüste NRW-Landesregierung plant, Modellregionen zu verbieten, da Jugendliche (aka jünger als 25) Hirne (🧠) gefährdet seien und Unklarheit bestehe, wie dies mit internationalen Recht vereinbar sei.

    ESC2023-Rückschau

    Wer spricht überhaupt noch vom ESC? Egal, nach dem ESC ist vor dem ESC (Das gilt übrigens auch für die Herren-Fußball-Bundesliga und die Herren-Eishockey-Weltmeisterschaft – Silber für das Team aus Deutschland!)

    Nominierungen zum Spiel, Kennerspiel und Kinderspiel des Jahres bekanntgegeben!

    Google’s „Bard“

    Bard ist der ChatGPT-Pendant von Google. Wird’s was taugen?

    Objekt-Tracker wie AirTag & Co.

    Schlüssel verlegt oder Fahrrad geklaut? Wir diskutieren Vor- und Nachteile von Objekt-Trackern

    PubQuiz in Kölle

    • Immer wieder Montags im Irish Pub „Jameson“
    • And und seine Freunde räumen den Jackpot ab!
    • Dirk’s Brettspiel-Podcast: Ablagestapel

    „Wagging Tongue“-Video von Depeche Mode

    junger REWE-Kassierer verzweifelt

    • Kleine Kräuterkunde (Obacht! Es geht NICHT um Bubatz!) und die hohe Kunst des Einkaufzettelgestaltens.

    Und noch eine musikalisches Meisterwerk:

    Ausblick auf das nächste Thema:

    • „Konservativer Abwehrkampf gegen die sogenannte Wokeness“ – Was hat Disney damit zu tun?
  • Potamos 026 – ESC remixed

    Potamos 026 – ESC remixed

    Diese Episode wird präsentiert von unserem neuen Partner Fresh Air bottled. Nie wieder raus müssen!

    Follow-Ups zu einem Thema einer vergangenen Episode

    Remix-Versionen von Singles habe eine lange Tradition … besonders bei Depeche Mode, aber …

    • 8 Remixes von Ghosts again auf einmal, und nur als Stream? Puh! Failed again!
    • 2 4-on-the-floor-DJ-Mixe, 2 Remixe im eher klassischen Sinne, die den Song an sich erhalten und anders arrangieren, 2 experimentellere Mixe und 2 völlig willkürliche Endlos-Beat-Loops, die mit dem Song nichts mehr zu tun haben.
    • Ähnlich vorhersehbar und unspekakulär läuft das schon so seit dem Album Exciter.
    • Ein paar hörenswerte Ausnahmen neuerer Remixe finden sich (neben mindestens eben soviel Schrott) auf den zwei Remix-Compilations: u.a. Alan Wilder-Mix von In Chains (halten viele Fanboys und -girls für besser als das Original)
    • Früher war natürlich alles besser! Highlights der DM-Remix-Geschichte:
    • Just can’t get enough (Schizo mix) (Mittelteil mit kugliger Bassline in Moll) on Spotify
    • Something to do (Metal Mix) on Spotify
    • Never let me down (Split mix) (Bombast-Intro!) on Spotify
    • Personal Jesus (Pump Mix) – der Synth-Mittelteil als eigenständige Alternative on Spotify
    • Enjoy the silence – 15-Min. „Final Mix“! on Spotify
    • World in my eyes (Dub in my eyes) (Bass-Inferno!) on Spotify / Happiest girl (The pulsating orbital vocal mix) on Spotify
    • Useless (Kruder and Dorfmeister session) – Bubatz erforderlich? on Spotify

    Thema: Der ESC 2023 in Liverpool

    Favoriten:
    Auf der Online-Plattform „Eurovision World“ wurde aus den Quoten von 17 Wettanbietern eine Prognose für den ESC-Sieg gebildet.

    • Schweden mit der Sängerin Loreen als Favorit ins Rennen. Die Gewinnchance für das Lied [„Tattoo“] on YouTube wird mit 39 Prozent angegeben (Stand: 8. Mai 2023).
    • Finnland auf dem zweiten Platz mit dem finnische Sänger Käärijä mit seinem Elektro-Punk-Song (Deichkind lässt grüßen!) [„Cha Cha Cha“] on YouTube (24 Prozent).
    • Frankreich liegt auf dem dritten Platz l – die Sängerin La Zarra vertritt ihr Land mit ihrem Lied [„Évidemment“] on YouTube zum ESC schickt (8 Prozent).
      Ukraine, der Vorjahresgewinner, landet mit dem Duo Tvorchi und ihrem Song – [„Heart Of Steel“] on YouTube bei den Wettanbietern auf dem vierten Platz (6 Prozent).

    Deutschland (Lord Of The Lost, Rockband, „Blood & Glitter“) ist natürlich mal wieder ein Anwärter auf „zero point“…

    Das hat Jan Böhmermann wiederum in einem Song verarbeitet

  • Potamos 024 – Memento Mori

    Potamos 024 – Memento Mori

    Besprechung des 15. Studioalbum von Depeche Mode „Memento Mori“

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    • ESC-Kommentartor Peter Urban hat seinen letzten Auftritt beim ESC2023 und einen tollen NDR-Podcast „Urban Pop“ (zuletzt zu Genesis, Peter Gabriel und Phil Collins)
    • Boygenius: Die Singer/Songwriterinnen Julien Baker, Phoebe Bridgers und Lucy Dacus sind mit ihren Indierock-Soloprojekten bekannt und haben nach mehreren Kooperationen jetzt das ersten gemeinsame Album „The Record“ veröffentlicht

    Thema: Depeche Mode „Memento Mori“

    Wir besprechen Song für Song das neue DM-Album. Potamos-Prädikat: Endlich mal wieder ein durchgängig Song-orientiertes und überwiegend hörenswertes Werk!

    Im Laufe des Plauderns über Memento Mori erwähnen wir auch:

    • Spekulationen über die Setlist der schon laufenden Tour (Achtung: Spoiler-Alert!!! Bitte selber suchen: https://www.setlist.fm)
    • das Demo zu dem Song „My little universe“
    • Kritik am Live-Drumming des Christian Eigner, hier schön erläutert von Musik-Produzent, Gesangslehrer und DM-Fan Vaughn George
    • Martin Gores Co-Songwriter Richard Butler von den Psychedelic Furs
    • den Song „Tonight tonight tonight“ von Genesis im Zuge der Diskussion von „Caroline’s Monkey“ und der Phrase „a monkey on someone’s back“. Achtung Faktencheck: In diesem Song kommt zwar auch ein „monkey“ vor („Im coming down like a monkey, but it’s alright), die besagte Phrase befindet sich allerdings in einem anderen Genesis-Song, nämlich „Man on the corner“.
    • NICHT den Stil, an den Mitch „Always you“ erinnerte, denn er wiederum erinnerte sich nicht an dessen Namen. Der wird hier nachgeliefert: Reggaeton.
    • Ands Kumpel Holger.
    • die Editors und ihren Song „Blood“
    • den Philosophen Arthur Schopenhauer (Ja, wirklich!)

    Extra: Ands T-Shirt

    T-Shirt
    „I hate your mom“ (Zitat: Phoebe Bridgers)

    Faktencheck: Ariel und Jasmine (nicht Pocahontas) küssen sich auf der Abbildung