Schlagwort: Depeche Mode

  • Potamos 066 – Die besten Rock- und Pop-Alben des Jahres 1986

    Potamos 066 – Die besten Rock- und Pop-Alben des Jahres 1986

    Klangbilder eines Umbruchjahres

    🎧 Intro & Plauderei

    • Konzertausblicke: White Lies, Pet Shop Boys*
    • Facebook sperrt Potamos? – Werberichtlinien, Intransparenz & Plattformmacht
    • And im Kabarett (Max & Toni Uthoff)
    • Neues aus Noppenhausen: Mitch zeigt And den „Interstellar Starfighter“ (6976)
    • Camelot Wheel & DJ-Musiktheorie

    💿 Pop-Alben 1986 – Kernliste

    Indie

    The Smiths – The Queen Is Dead
    R.E.M. – Lifes Rich Pageant
    Frankie Goes to Hollywood – Liverpool
    Synth & Nacht
    Depeche Mode – Black Celebration
    Pet Shop Boys – Please / Disco
    New Order – Brotherhood
    Kraftwerk – Electric Café
    Erasure – Wonderland

    Pop

    Madonna – True Blue
    Janet Jackson – Control
    Eurythmics – Revenge
    Cyndi Lauper – True Colors
    Duran Duran – Notorious
    a-ha – Scoundrel Days

    Art Rock

    Peter Gabriel – So
    Talk Talk – The Colour of Spring
    Genesis – Invisible Touch

    Hip-Hop, Metal & Crossover

    Beastie Boys – Licensed to Ill
    Run-D.M.C. – Raising Hell
    Metallica – Master of Puppets

    World Music

    Paul Simon – Graceland

    Deutschsprachiger Kontrast

    Herbert Grönemeyer – Sprünge
    Die Ärzte – Die Ärzte

    Sonderformate

    The Cure – Standing on a Beach (Best Of, Kanonbildung)
    Nick Cave & The Bad Seeds – Kicking Against the Pricks
    Queen – Live Magic

  • Potamos 065 – Helden

    Potamos 065 – Helden

    Depeche Mode, David Bowie und Stranger Things

    PLAUDEREI

    Die Känguru-Rebellion: Digital Independence Day

    https://di.day/

    Smart Brick von Lego

    PRÜF: Prüfung Rettet Übrigens Freiheit

    Die Idee ist einfach:
    Wir demonstrieren in allen Landeshauptstädten so lange, bis der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht die Überprüfung aller vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuften Parteien beantragt hat. Das ist alles!

    Nico Semsrott beim 39C3 – PRÜF!
    Diese Strategie ist der Gamechanger: PRÜF! (YouTube)


    THEMA 1 – Konzertfilm / Doku

    M – Depeche Mode (Netflix)

    [Mexiko-Stadt – Tradition und Umgang mit dem Tod – Tag der Toten] (https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Toten)

    Sammlung von Details zur Welttour „Memento Mori 2023“

    Memento Mori World Tour – Wikipedia


    THEMA 2 – David Bowie – Heldenhafter Spaceboy in Berlin

    David Bowie in West-Berlin (1974–1976)

    3sat Kultur / Aspekte – David Bowie: Popstar

    WDR Hörspiel – Ich hab mich nie wieder so frei gefühlt: David Bowie in Berlin

    David Bowie – Hello Spaceboy (1995)

    Bowie (2016) – Blackstar, Krebs und Tod

    Bowie – Der letzte Akt (Arte-Doku)

    Rolling Stone – David Bowie: Abschied als Kunst

    Visions – David Bowie: Zehnter Todestag


    POP & SERIEN

    Stranger Things – mit Staffel 5 abgeschlossen

    Musik der 80er

    Dungeons & Dragons – Der Geschichtenerzähler

    Jugend & Freundschaft

  • Potamos 050 – Plaudermania!

    Potamos 050 – Plaudermania!

    … And & Mitch a happy New Year!

    Plauderei und Themen

    • Peter Illmanns Pop-Projekt „80s80s“ zu Depeche Mode
    • Genesis bei Peter’s Pop-Show (No son of mine / I can’t dance – Premiere!)
    • Depeche Mode bei Peter’s Pop-Show (Personal Jesus / Enjoy the silence – Premiere!)
    • Update: Nach der Aufnahme der Episode erreichte uns die Nachricht (und die ist faktengecheckt vertrauenswürdig), dass es eine Neuauflage der legendären Musiksendung Formel Eins mit Peter Illmann geben wird. Die erste neue Folge wird am 9. Januar um 20:15 auf Kabel Eins ausgestrahlt.
    • Fake News zu Depeche Mode-Doku von den Potamos-Faktencheckern entlarvt!
    • Neuer Comic von Marc-Uwe Kling, Jan Cronauer und Florian Biege: Normal und die Zero Heroes (Band 1 von 2)
    • Jubiläum 30 Jahre „Gratuitous Sax and Senseless Violins“ von Sparks
    • Indie Game: Thank Goodness you’re here!https://www.metacritic.com/game/thank-goodness-youre-here/
    • ESC 2025: 🇳🇱„Die Niederlande haben ihren Kandidaten für den bekanntgegeben: Der 21-jährige Sänger Claude!“
    • moralisches Dilemma („Ich bin gegen Böller an Silvester und kaufe auch keine. Darf ich trotzdem das Feuerwerk anderer ansehen?“) endlich gelöst!

    Happy New Year!

  • Potamos 047 – Eine Ode an die LEGO-Minifigur

    Potamos 047 – Eine Ode an die LEGO-Minifigur

    Smile like you mean it!

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden und Plauderei

    Peter Urban über Depeche Mode (ARDAudiothek)
    Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban · Urban Pop: Depeche Mode (2) · Podcast in der ARD Audiothek

    Siegertitel – Deutscher Spielepreis 2024: MISCHWALD

    THEMA – 47 Jahre LEGO-Minifigur (Das kann kein Zufall sein!)

    Die frühen LEGO-Jahre:

    • Geisterstädte und autonom fahrende Vehikel
    • Baubücher und Baukästen enthielten schon früh Ideen für „brickbuilt“ – sagen wir mal – entfernt anthropomorphe Gebilde.

    „Baufigur“ oder später „Maxifigure“ (1974)

    • einerseits an Mädchen gerichtet: Zimmer für Puppenhäuser (für die es schon vorher Möbel etc. gab) und größere Sets: Friseursalon, Kinderkrankenhaus und Bungalow und die klassische Familie
    • Aber auch neutralere Baukästen („Building sets with people“) und Sets wie ein Zoo und Bauernhof
    • wohl eher an Jungen gerichtet: Cowboys, Indianer (Rothäute – nicht ganz so pc…), Bauarbeiter, Polizisten, Pilot mit Flugzeug, Rennfahrer und Astronauten (mit brickbuilt-Helmen)
    • Problem: Da überwiegend aus 4×4-Bricks gebaut tendenziell sehr hoch und nicht maßstabsgetreu (s. z.B. Sets mit Gebäuden wie der Bauernhof, durch deren 4 Bricks hohe Türen sie nicht passen würden), auch größer als Bäume oder die (brickbuilt!) Tiere im Zoo

    Bespielbarkeit einerseits innovativ:

    • Arm-Elemente dreh-, bieg-und verlängerbar, Hände in Kugellager, Stud mit Loch: Dinge aus Bricks halten, spezielle Werkzeuge wie Paddel wurde in das Loch gesteckt.
    • Geschlecht durch Haartteil definiert, durch Umdrehen zwei unterschiedliche Frisuren für Kinder und Erwachsene (Farben schwarz, braun, rot und grau) sowie Kopfbedeckungen (Mützen, Helme, Zylinder – „Indianer“ zusätzlich Federn)
    • andererseits umständlich, da es keine Beinelemente gab. Zum Hinsetzen umbauen!
    • die letzten Sets (Friseursalon, Kinderkrankenhaus, Ferien-Bungalow) enthielten daher spezielle Teile wie Türen und Fenster und 5x6x1-Wandelemente
      „Durchmischungen“: einige Sets enthielten Minifiguren als Puppen oder Babys

    Übergang: statische LEGOLAND-Minifigur ohne Gesicht – 1975

    die Minifigur im Wandel der Zeit – 1978

    • „Smiley-Face“-Ära: Lediglich Torso-Front bedruckt
    • Ab Piraten (1989): differenziertere Gesichter, Drucke, Arme (zB Hakenhand), Beine (zB Holzbein) – Frauen haben rote Lippen.
    • beidseitig bedruckte Gesichter (2001)
    • andere Hautfarben (2003, Lando C.)
    • alternative Kopfformen, z.B, für Aliens und Chima
    • CMF: Collectible Minifigures, seit 2010
    • Lizenz-Figuren (Star Wars, Harry Potter etc. erfordern neue Formen und Dimensionen/Güsse: z.B. Hagrid), aber auch Schlangen bei Ninjago, die nur den klassischen Torso zwischen Schlangen-Schwanz und -Kopf haben
    • Kinder (mit kürzeren Beinen), Babys (eigentlich keine Minifigur)
    • Prothesen (LEGO ist insgesamt bemüht, Vielfalt/Diversität abzubilden)
    • größere Spezial-Figuren (z.B. Killow (Ninjago) Hulk)
    • Build a minifigure im Lego-Store (auch: individuell bedrucken lassen)

    weitere Infos bei Brickipedia

    weitere Lego-Spielfiguren:

    • Duplo
    • Fabuland
    • Basic-Figur
    • technicp
    • junior
    • Belleville
    • Scala
    • Mini-Dolls aus LEGO Friends – Beispiel: Wednesday
    • Tiere und Fabelwesen (=> „Playmobilisierung“ von Lego)

    Minifiguren in den Medien

  • Potamos 042 – Doctor Snuggles

    Potamos 042 – Doctor Snuggles

    Sie werden nicht glauben, was ist wirklich mit den Rechten an der beliebten Zeichentrickserie geschehen ist!

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden und Plauderei

    • Eishockey-Finale der DEL (1. dt Liga der Herren)
    • Ands neue Tastatur – ein Wunderwerk der Technik!
    • Pet Shop Boys veröffentlichen die neue Single "Dancing Star" – wird sie ein (Orchestra-)Hit?
    • Depeche Mode veröffentlichen die neue Single "People are good"
    • ESC-News: u.a.: Schorn tritt in die Fußstapfen von Urban, Jan und Olli kommentieren wieder für FM4 (Jugendradio Österreich)

    Thema: Dr. Snuggles

    • Doctor Snuggles (W)
    • Der Titelsong von Siw Inger in voller Länge
    • Zumindest auf Englisch, Dänisch, Französisch und Niederländisch gab es einen Sampler mit Songs aus den Episoden – Wo ist die deutsche Ausgabe??!
    • Autor O’Kelly plante 2002 eine Neuauflage, allerdings ist bis auf einen Pilot-Trailer nichts daraus geworden. (Warum hat der Bösewicht eigentlich einen deutschen Akzent?!?)
    • In den Folgejahren wurde vor Gericht über die Rechte gestritten.
  • Potanos 034 – Guitar Hero

    Potanos 034 – Guitar Hero

    Huldigung der lebenden Gitarren-Legende Johnny Marr anlässliches seines 60. Geburtstags.

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    • Depeche Mode veröffentlichen zur Verzückung der Fans die legendären Video-Compliations „Strange“ und „Strange Too“ mit den visuellen Werken Anton Corbijns auf DVD und Blue-Ray.
    • Das war’s auch schon.

    Thema: John Martin Maher aka Jonny Marr

    Manchester hat eine reiche Musikgeschichte und hat eine Vielzahl von einflussreichen Künstlern und Bands hervorgebracht, u.a. Joy Division/New Order, Oasis/Noel Gallagher/Liam Gallagher, Simply Red/Michael „Mick“ James Hucknall und The Smiths.

    • Marr wuchs in Manchester auf. Das Gitarrespielen lernte er bei dem ebenfalls aus Manchester stammenden Musiker und späteren The-Cult-Gitarristen Billy Duffy. Seinen Künstlernamen nahm er an, da sein Geburtsname Maher immer wieder falsch ausgesprochen wurde und der Schlagzeuger der Buzzcocks ebenfalls John Maher hieß.
    • Das Gitarrenspiel brachte er sich autodidaktisch bei.
    • 1982 gründete er zusammen mit dem Sänger Morrissey die Smiths. Nach fünf enorm erfolgreichen Jahren und vier Studioalben verließ er unerwartet die Band: Neben diversen Streitigkeiten mit Morrissey war ihm der Stil der Band zu eingefahren.
    • Marr ist seit seiner Zeit bei The Smiths Veganerr (s. The Smiths: „Meat is murder!“).
    • Bassist Andy Rourke ist Mai 2023 an Krebs erkrankt gestorben.

    Alben

    The Smiths (1982 – 1987)

    • The Smiths (1984)
    • Meat Is Murder (1985)
    • The Queen Is Dead (1986)
    • Strangeways, Here We Come (1987)

    The The

    • Mind Bomb (1989) & Dusk (1993)

    Electronic (1989 – 1999)

    • Electronic (1991)
    • Raise the Pressure (1996)
    • Twisted Tenderness (1999)

    Johnny Marr & the Healers (2003)

    • Boomslang

    Modest Mouse (2007)

    • We Were Dead Before the Ship Even Sank

    The Cribs (2009)

    • Ignore the Ignorant
      The Cribs, bekannt von Kooperationen mit Franz Ferdinand (2007) und Edwyn Collins (2010, zusammen auch mit Marr) werden 2008 bis 2011 von Marr als Bandmitglied begleitet.

    Johnny Marr guest musician recordings

    • unter anderen: Talking Heads (1988), The Pretenders (1990), Pet Shop Boys (1990 – 2009 auf 4 Alben, hier die vollständige Auflistung bei Geowayne.com), Beck (1999), Tom Jones (1999), Oasis (2002), Noel Gallagher’s High Flying Birds (2014 – 2023 auf 3 Alben)

    Soundtracks mit Hans Zimmer

    • Inception (2010)
    • The Amazing Spider-Man 2 (2014)
    • Freeheld (2015)
    • 007: No Time to Die (2021)

    als Solo-Künstler

    • 2013: The Messenger
    • 2014: Playland
    • 2015: Adrenalin Baby – Live
    • 2018: Call the Comet
    • 2022: Fever Dreams Pts. 1-4
    • viertes Album als vierteilige EP, auf dem er auch mit enorm tanzbaren Synthpop-Sound experimentierte.
      Anders aber als noch auf dem Vorgänger lässt Marr diesmal verstärkt seine Erfahrungen im Bereich elektronischer Musik einfließen – vielleicht ein verschlepptes Resultat seiner Zusammenarbeit mit Bernard Sumner in den 90ern? (s. Visons-Rezension): „Im bittersüßen “Human” schwärmt seine junggebliebene Stimme zur Akustikgitarre dem Albumfinale entgegen – und vermittelt bei aller Britpop-Eleganz einen vagen Eindruck davon, wie The Smiths heute klingen könnten, wenn sie sich nicht irreparabel zerlegt hätten.“
    • 2023: Spirit Power: The Best of Johnny Marr (VÖ: 3. November)
      enthält neben den neuen Songs (“Somewhere”, The Answer) auch eine Sammlung von Marrs älteren Werken. So auch das Depeche Mode-Cover zu “I Feel You” zum RSD2015.

    Buch 📕 Marr‘s Guitars 🎸 (VÖ Okt. 2023)

    Buch 📕 Set the Boy Free: The Autobiography (VÖ Nov 2016) ✍️

  • Potamos 029 – Ich bin der Musikant mit Taschenrechner in der Hand

    Potamos 029 – Ich bin der Musikant mit Taschenrechner in der Hand

    Kann KI komponieren?

    Plaudern und Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    THEMA: KI-Musik-Generatoren

    (Vorsicht: KI-generierter Text!)

    In diesem Podcast haben wir eine spannende Diskussion über verschiedene Musiksoftware und -anwendungen geführt. Wir haben einige Dienste und Programme vorgestellt, die Musik generieren können und über deren Vor- und Nachteile gesprochen.

    Ein Dienst, den wir uns genauer angesehen haben, ist Loudly. Dieser ermöglicht es, alternative Versionen von Songs zu generieren, hat jedoch begrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten. Nach unserer Einschätzung ist es nicht besonders überzeugend.

    Ein weiterer Dienst, den wir ausprobiert haben, ist MuseNet von Open AI. Mit diesem Programm können 4-minütige Musikkompositionen in verschiedenen Stilen und mit verschiedenen Instrumenten generiert werden. Allerdings waren wir von den Ergebnissen nicht besonders beeindruckt.

    Ein Musikkompositionsanwendung, die wir erwähnt haben, ist Amadeus Code. Diese Anwendung kann einzigartige Melodien basierend auf Daten früherer Hit-Songs generieren. Es gibt zwei Plattformen zur Auswahl: Amadeus Topline, auf der man bekannte Songs herunterladen und eigene Kompositionen vermarkten kann, und Amadeus Evoke Music, mit einer großen Auswahl an Genres.

    Wir hatten auch eine unterhaltsame Diskussion über eine Podcast-Aufnahme, bei der ein Lied in einer Fantasiesprache gespielt wurde und wir nicht wussten, um welche Sprache es sich handelt. Wir haben dabei an Sigur Rós gedacht, die scheinbar eine Fantasiesprache in ihrer Musik verwenden. Obwohl die Klänge nicht besonders gut waren, haben sie dennoch interessante Ergebnisse erzielt.

    Des Weiteren haben wir über den Einsatz von Computern und Musikprogrammen in Schulen gesprochen. Ein C64-Spiel, bei dem man Musik produzieren konnte, wurde erwähnt. Das Spiel war nicht besonders gut, aber faszinierend, da man viele Spiele ohne Anleitung gespielt hat und Inspirationen sammeln musste, um dann mit einem Synthesizer einen Song zu komponieren.

    Wir tauschten auch Erfahrungen über generierte Musik in den 80er Jahren aus, insbesondere über den Komponisten Chris Hülsbeck. Außerdem sprachen wir über den Soundtrack für das Spiel „Twisted Dreams“ aus dem Jahr 2012.

    Ein interessantes Thema war auch ChatGPT, eine KI, die behauptet, Musik zu komponieren. Wir diskutierten darüber, dass diese KI-Modelle auf Datenanalyse und Training basieren und die generierten Ideen von Musikern bewertet werden sollten. Wir überlegten auch, wie man Melodien beschreiben könnte, damit die KI sie generiert.

    Der Chatbot gab uns dann eine Beschreibung einer möglichen Melodie im Stil von John Williams. Diese Melodie mit ihren heroischen und instrumentalen Phrasen wurde in C-Dur gespielt, war jedoch in ihrer konkreten Ausführung ziemlich monoton.

    Abschließend sprachen wir darüber, wie sich KI-Modelle weiterentwickeln werden, wie zum Beispiel GPT-4 und GPT-5, und dass Microsoft diese Modelle in ihre Software integrieren wird.

    AI Music Generators
    Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in künstlerischen Bereichen wie Musik, Film und anderen Formen der Kunst eingesetzt. Wenn sie eingesetzt wird, kann sie sich auf jeden Aspekt des Musikproduktionsprozesses auswirken, einschließlich Musikgenerierung, Audiomastering und Musikstreaming. Eine weitere große Chance der KI besteht darin, dass sie Amateurmusikern eine innovative Möglichkeit bietet, ihren kreativen Prozess zu verbessern
    Wie viele andere Branchen nutzt auch die Musikindustrie, die KI als zusätzliches Werkzeug und nicht als Ersatz für menschliche Künstler
    Viele Experten, Forscher, Musiker und Plattenfirmen suchen nach neuen Wegen, um KI-Technologien in die Musik zu integrieren. Manche Software kann Werke im Stil verschiedener Komponisten produzieren, während andere maschinelle Lernalgorithmen nutzen, um ganz neue Songs und Klänge zu erzeugen. Ein weiterer großartiger Aspekt dieser Tools ist, dass viele von ihnen quelloffen sind, d. h. jeder kann auf sie zugreifen und die vorhandenen Technologien verbessern.

    Vergleich von 10 Music-AI-Generatoren

    Amper Music (Shutterstock)

    • Wir finden jetzt mehr als 100.000 exklusive Tracks, vorab generiert von Amper Music, direkt auf Shutterstock
    • Beispiel: Agile Disco

    AIVA

    • Account nötig
    • Voll funktionale, kostenlose Version („Free, Forever“): Songs nur 3 Minuten, max 3 Downloads/Monat
    • Standard-Version für 132 EUR/Jahr: 5 Min. Songs, 15 Downloads/Monat
    • Sehr detailreich, viele Parameter, zeitaufwändig
    • Nicht für Einsteiger! Wissen über Musik-Theorie nützlich.
    • Besserer Invest: REASON

    Soundful

    • sehr intuitiv, aber kaum Beeinflussungsmöglichkeiten
    • Resultate hörenswert
    • kein Rock
    • Nutzen: Unterleg-Musik als Loop

    Soundraw

    • Sounddraw Inc. gehört auch Ecrett Music
    • Royalty-free music, AI generated for you
    • sehr hörenswerte Ergebnisse
    • sehr intuitiv, überschaubare, sinnvolle Parameter (genre, mood, theme, lenght, tenpo, instruments) + Energy-Level pro Abschnitt live einstellen
      mehrere Ergebnisse auf einmal generiert
    • Download up to 50 songs per day: $16.99/Month (jährlich $203,88 or $20/mo) for YouTube & SocialMedia & Podcasts
    • Kostenlos: Generate unlimited songs, Bookmark songs – NO Download an rights to use in …

    Boomy

    Erst Genre wählen, dann kann Ergebnis weiter bearbeitet werden, u.a. auch Gesang aus eingesprochenem Text generiert. Sehr elektronisch, experimentell, wenig melodisch

    Loudly

    Parameter: Genre (diverse Electro-Styles), Duration, Energy

    Beispiel

    Hey Loudly, please generate 3 High Energy Synthwave & Reggaeton tracks that are 2 minutes in duration.

    Diese 3 Ergebnisse basierten alle auf den drei gleichen Harmonien (IV – III – II) im Loop, also hauptsächlich Arrangement-Alternativen. Anschließend keine Bearbeitung mehr möglich.

    OpenAI – MuseNet

    Eingeschränktes Ausprobieren der Methode auf der Website. Ergebnisse wenig überzeugend.

    Amadeus Topline (nicht in DE verfügbar)

    • KI-gestützte Kompositionsanwendung für jeden Schöpfer.
    • KI erstellt Ihre eigene, einzigartige Melodie auf der Grundlage früherer Hit-Song-Daten (inkl. Spotify-Link!) und wir können diese als MIDI-Datei mit Akkordfolgen exportieren.
    • Wir können diese in GarageBand oder Logic importieren, um die Musikproduktion fortzusetzen. Logic wurde vor 20 Jahren von Apple gekauft.
    • Alle Urheberrechte der erstellten Songs liegen bei den Nutzern/Urhebern, so dass wir diese als unsere eigenen Kompositionen frei vermarkten könnten
    • Gibt es seit 4 Jahren, aber erst seit 10 Monaten (v5.x) komplett kostenlos!
      Wurde vor einem Jahr (v4.1) von Amadeus Code (Firmenname) in Amadeus Topline umbenannt.

    Evoke Music (Amadeus Code)

    • Preview: kostenlos
    • Guter Sound, viele Auswahl – keine Nachbearbeitung
    • Suche nach Genres (Indie Rock Disco), Mood, Instruments, Collections
    • Mood-Beispiel: Cheer-up Hits
    • Auch mit Gesang (J-Pop, Sprache wirklich Japanisch?)
    • Kosten (Single account for personal use only, YouTube, social media): 8$/mo – annually billed (14 Day Trial!)
      • Downloads als WAV

    Retro: C64-Game „To be on top“ (Quasi-KI-Musikgenerierspiel)

  • Potamos 028 – Diversität und sogenannte Wokeness

    Potamos 028 – Diversität und sogenannte Wokeness

    Depeche Mode & Muse (Konzerterfahrungen), Politik, Umwelt, Emotionen, persönliche Gedanken.

    In dieser Podcast-Episode sprechen wir über verschiedene Themen wie Kultur, Musik und Umweltschutz. Wir diskutieren kulturelle Begriffe wie „Kalsarikännit“ und was sie für die Kultur bedeuten können. Zudem tauschen wir unsere Erfahrungen bei Konzerten aus und berichten von unseren Erlebnissen beim Muse-Konzert.

    Weitere Themen in der Episode beziehen sich auf politische Begriffe, Diversität und Inklusion sowie die aktuelle Kontroverse über das „Canceln“ alter Disney-Filme aufgrund der heutigen kulturellen Standards. Auch Umweltschutz, Klimawandel und der Umgang mit Diskriminierung werden thematisiert.

    Im Hinblick auf die Konzerte von Depeche Mode und Muse, die in dieser Episode besprochen werden, gehen wir auf Details ein. Beim Depeche Mode-Konzert diskutieren wir über die Veränderungen in der Stimme des Sängers und das Bühnendesign, thematisieren einige Hits der Band und analysieren die Dramaturgie des Konzerts.

    Bezüglich Muse gab es beeindruckende visuelle Effekte wie den gigantischen Minotaurus.

    In einem anderen Teil des Podcasts sprechen wir darüber, welchen Einfluss Musik auf unsere Emotionen hat und was Synth-Bass und Bandmaschinen bedeuten können. Auch Lieder wie „Stripped“ und „John the Revelator“ werden diskutiert.

    Zum Schluss der Episode teilen wir unsere persönlichen Gedanken und Vorlieben zu den besprochenen Themen und welche Bedeutung sie für uns haben.

    (Diese Shownotes und das Titelbild haben ChatGPT und DALL·E erstellt. Wir haben nur den gröbsten Unfug korrigiert und Links zu Quellen ergänzt. Wie findet ihr diese KI-Leistung (OpenAI 2023?)

    Kapitel (ebenfalls ChatGPT-Generiert)

    0:00:22 Einleitung und Vorstellung des Podcasts
    0:09:03 Erinnerungen an das Chief O’Brien (Irish Pub in Gelsenkirchen)
    0:10:15 Einleitung und Ankündigung von Follow-up-Themen
    0:17:02 Muse: Widerstand, Inszenierung und Spiegelmasken
    0:20:06 Muse: Verkürzte Setlist und immer wieder neu erfunden
    0:25:16 Automatisierte Textgenerierung mit ChatGPT
    0:31:53 Diskussion über Medienkritik und Cancel Culture, Einstieg in das Thema „Don’t say gay“ durch Floridas Governor DeSantis
    0:35:07 Diskussion um den Begriff „woke“ und „Diversität“
    0:37:04 Kritik an mangelnder Diversität in Final Fantasy
    0:42:53 Kritik an der Opposition (CDU/CSU) und deren Wortwahl gegenüber der Regierung (SPD/Grüne/FDP aka Ampel)
    0:47:05 Widerlegung der „Querdenker“-Konditionierung
    0:54:43 Minnie Mouse hat ein neues Outfit
    1:01:03 Phantasialand und Disneyland im Vergleich
    1:10:00 Kindheitserinnerungen an Arielle, die Meerjungfrau
    1:13:17 Diskussion über Filmkritiken und Diversität in Filmen
    1:18:43 Green Book: Ein Film über Rassismus
    1:22:01 Depeche Mode: Kein Ignori der Band und Lieblingssongs
    1:54:26 Diskussion über Songs „John the Revelator“ und „Enjoy the Silence“, Erklärung der Offenbarung des Johannes
    1:58:59 Emotionale Zugabe mit Martin Gore und Dave Gahan
    2:04:12 Variationen der Setlist beim Depeche Mode-Konzerten
    2:07:15 Verspätung und Notfalleinsatz auf Ands Zugfahrt heimwärts
    2:08:19 Konzert als Highlight im Gedächtnis
    2:08:54 Zukunft von Depeche Mode
    2:11:02 Twitter-Klon und neue Plattform mit ActivityPub und Instagram

  • Potamos 026 – ESC remixed

    Potamos 026 – ESC remixed

    Diese Episode wird präsentiert von unserem neuen Partner Fresh Air bottled. Nie wieder raus müssen!

    Follow-Ups zu einem Thema einer vergangenen Episode

    Remix-Versionen von Singles habe eine lange Tradition … besonders bei Depeche Mode, aber …

    • 8 Remixes von Ghosts again auf einmal, und nur als Stream? Puh! Failed again!
    • 2 4-on-the-floor-DJ-Mixe, 2 Remixe im eher klassischen Sinne, die den Song an sich erhalten und anders arrangieren, 2 experimentellere Mixe und 2 völlig willkürliche Endlos-Beat-Loops, die mit dem Song nichts mehr zu tun haben.
    • Ähnlich vorhersehbar und unspekakulär läuft das schon so seit dem Album Exciter.
    • Ein paar hörenswerte Ausnahmen neuerer Remixe finden sich (neben mindestens eben soviel Schrott) auf den zwei Remix-Compilations: u.a. Alan Wilder-Mix von In Chains (halten viele Fanboys und -girls für besser als das Original)
    • Früher war natürlich alles besser! Highlights der DM-Remix-Geschichte:
    • Just can’t get enough (Schizo mix) (Mittelteil mit kugliger Bassline in Moll) on Spotify
    • Something to do (Metal Mix) on Spotify
    • Never let me down (Split mix) (Bombast-Intro!) on Spotify
    • Personal Jesus (Pump Mix) – der Synth-Mittelteil als eigenständige Alternative on Spotify
    • Enjoy the silence – 15-Min. „Final Mix“! on Spotify
    • World in my eyes (Dub in my eyes) (Bass-Inferno!) on Spotify / Happiest girl (The pulsating orbital vocal mix) on Spotify
    • Useless (Kruder and Dorfmeister session) – Bubatz erforderlich? on Spotify

    Thema: Der ESC 2023 in Liverpool

    Favoriten:
    Auf der Online-Plattform „Eurovision World“ wurde aus den Quoten von 17 Wettanbietern eine Prognose für den ESC-Sieg gebildet.

    • Schweden mit der Sängerin Loreen als Favorit ins Rennen. Die Gewinnchance für das Lied [„Tattoo“] on YouTube wird mit 39 Prozent angegeben (Stand: 8. Mai 2023).
    • Finnland auf dem zweiten Platz mit dem finnische Sänger Käärijä mit seinem Elektro-Punk-Song (Deichkind lässt grüßen!) [„Cha Cha Cha“] on YouTube (24 Prozent).
    • Frankreich liegt auf dem dritten Platz l – die Sängerin La Zarra vertritt ihr Land mit ihrem Lied [„Évidemment“] on YouTube zum ESC schickt (8 Prozent).
      Ukraine, der Vorjahresgewinner, landet mit dem Duo Tvorchi und ihrem Song – [„Heart Of Steel“] on YouTube bei den Wettanbietern auf dem vierten Platz (6 Prozent).

    Deutschland (Lord Of The Lost, Rockband, „Blood & Glitter“) ist natürlich mal wieder ein Anwärter auf „zero point“…

    Das hat Jan Böhmermann wiederum in einem Song verarbeitet

  • Potamos 024 – Memento Mori

    Potamos 024 – Memento Mori

    Besprechung des 15. Studioalbum von Depeche Mode „Memento Mori“

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    • ESC-Kommentartor Peter Urban hat seinen letzten Auftritt beim ESC2023 und einen tollen NDR-Podcast „Urban Pop“ (zuletzt zu Genesis, Peter Gabriel und Phil Collins)
    • Boygenius: Die Singer/Songwriterinnen Julien Baker, Phoebe Bridgers und Lucy Dacus sind mit ihren Indierock-Soloprojekten bekannt und haben nach mehreren Kooperationen jetzt das ersten gemeinsame Album „The Record“ veröffentlicht

    Thema: Depeche Mode „Memento Mori“

    Wir besprechen Song für Song das neue DM-Album. Potamos-Prädikat: Endlich mal wieder ein durchgängig Song-orientiertes und überwiegend hörenswertes Werk!

    Im Laufe des Plauderns über Memento Mori erwähnen wir auch:

    • Spekulationen über die Setlist der schon laufenden Tour (Achtung: Spoiler-Alert!!! Bitte selber suchen: https://www.setlist.fm)
    • das Demo zu dem Song „My little universe“
    • Kritik am Live-Drumming des Christian Eigner, hier schön erläutert von Musik-Produzent, Gesangslehrer und DM-Fan Vaughn George
    • Martin Gores Co-Songwriter Richard Butler von den Psychedelic Furs
    • den Song „Tonight tonight tonight“ von Genesis im Zuge der Diskussion von „Caroline’s Monkey“ und der Phrase „a monkey on someone’s back“. Achtung Faktencheck: In diesem Song kommt zwar auch ein „monkey“ vor („Im coming down like a monkey, but it’s alright), die besagte Phrase befindet sich allerdings in einem anderen Genesis-Song, nämlich „Man on the corner“.
    • NICHT den Stil, an den Mitch „Always you“ erinnerte, denn er wiederum erinnerte sich nicht an dessen Namen. Der wird hier nachgeliefert: Reggaeton.
    • Ands Kumpel Holger.
    • die Editors und ihren Song „Blood“
    • den Philosophen Arthur Schopenhauer (Ja, wirklich!)

    Extra: Ands T-Shirt

    T-Shirt
    „I hate your mom“ (Zitat: Phoebe Bridgers)

    Faktencheck: Ariel und Jasmine (nicht Pocahontas) küssen sich auf der Abbildung

  • Potamos 023 – Schluss mit Fakes

    Potamos 023 – Schluss mit Fakes

    GADMO: Fakten gegen Falschmeldungen

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    Thema: Fakten gegen Des– und Falschinformationen

    • Die neue von der EU geförderte Plattform GADMO ist ein Zusammenschluss von internationalen Faktenchecken-Profis aus Deutschland, Österreich und Frankreich, wissenschaftlich begleitet durch Kommunikations- und Datenwissenschaftler des Instituts für Journalistik und der Fakultät Statistik der Technischen Universität Dortmund sowie des AIT Austrian Institute Of Technology.
    • Ziele: Medienkompetenz fördern und Falschinformationen nachhaltig entlarven.
    • Unser Fazit: ein nobles Anliegen und ein wichtiges Projekt, aber an der User-Freundlichkeit der Plattform sollte noch gearbeitet werden.

    Weitere Erwähnungen

  • Potamos 022 – Deichkind

    Potamos 022 – Deichkind

    Besprechung von „Neues vom Dauerzustand“ (Deichkind)

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    Thema: NEUES VOM DAUERZUSTAND (Deichkind, VÖ: 17.02.2023)

    Das sagt ChatGPT über Deichkind (ok, nicht ganz korrekt, im Podcast erfahrt ihr, inwiefern!):
    „Deichkind ist eine deutsche Band, die 1997 in Hamburg gegründet wurde. Sie ist bekannt für ihre Mischung aus Hip-Hop, Electro und Techno-Musik sowie ihre ausgefallenen Bühnenoutfits und Bühnenshows.

    Die Gruppe besteht aus den Mitgliedern Kryptik Joe, Ferris Hilton, Porky und MC Boli. Die Band hat mehrere Alben veröffentlicht, darunter „Noch fünf Minuten Mutti“, „Aufstand im Schlaraffenland“ und „Arbeit nervt“. Sie haben auch mehrere erfolgreiche Singles veröffentlicht, darunter „Remmidemmi“, „Leider geil“ und „Bück dich hoch“.

    Deichkind hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den MTV Europe Music Award und den Echo-Preis. Die Band ist auch bekannt für ihre sozialkritischen Texte und politischen Botschaften, insbesondere in Bezug auf Umweltprobleme und gesellschaftliche Veränderungen.

    Deichkind ist eine der bekanntesten deutschen Bands und hat eine treue Fanbase in Deutschland und darüber hinaus.“

    Die Singles aus „Neues vom Dauerzustand“: