Schlagwort: Rusty Lake

  • Potamos 061 – Unsere New Order Story

    Potamos 061 – Unsere New Order Story

    Von Joy Division bis Music Complete: Wie dereinst zwei Sechstklässler zu New-Order-Jüngern wurden.

    Follow-Ups zu Themen vergangener Episoden

    Das Jubiläums-YPS-Heft wurde doch noch ergattert!

    • Dazu das Nostalgie-Heft – mit Highlights wie Vintage Toys und dem Kavka-Mixtape.
    • Im Comic-Heft: Neu-Abdrucke alter Klassiker + Auszug aus dem neuen Captain Future-Band.
    • Unboxing & Test des YPS-Gimmicks: die Entscheidungshelfer-Dartscheibe 🎯

    🕹️ LakeTober 2025

    🎃 #LakeTober 2025 – Rusty Lake Blogpost

    • And hat in die Cube Escape Collection (11) reingeschaut:
    • Seasons, The Lake und Arles auf dem Phone durchgespielt.
    • Auf dem Mac/Steam: The Mr. Rabbit Magic Show (14) im Theatre (8) bis Akt 19 gespielt.
    • Neu im Besitz (mit 44% Rabatt): Samsara Room – noch ungespielt.

    🎸 Hauptthema: 10 Jahre „Music Complete“ – Die New Order Story

    Da Peter Hooks Köln-Konzert wegen Schulterproblemen ausfällt, bleiben Mitch & And zuhause und potamieren nostalgisch über Joy Division, New Order und alles dazwischen und außerhalb.

    🕹️ Erste Begegnung mit New Order
    Für beide: True Faith – plus grandiose B-Seite 1963.

    • Dank Disc-Center-Katalog: Singles & Maxis von 1986–1989 zu Spottpreisen → Grundstein der Plattensammlung.
    • Offenbarung 1️⃣: Technique → zeigt, dass NO mehr als Synth-Pop können – auch Gitarren, Alternative, Post-Punk
    • 1990: World in Motion (als „Englandneworder“) – in UK ⚽

    💿 Offenbarung 2️⃣: Substance (1987)

    • Doppel-CD mit Chronologie aller Maxis (teils Neuaufnahmen, teils Dub-Mixe) und B-Seiten.

    Parallel dazu Joy Division – Substance → düster, verstörend für die True-Faith-verwöhnten Ohren von Mitch.

    ⚡ Joy Division – Der Ursprung

    • Die Karriere: Kurz, intensiv, einflussreich.
    • Filme: Control (Anton Corbijn) über das Leben und den Tod von Ian Curtis & 24 Hour Party People über die Musikszene in Manchester
    • JD-Strategie: Singles wie Transmission, Atmosphere & Love Will Tear Us Apart erschienen nicht auf Alben – später Vorbild für NO.
    • auch typisch: Songtitel tauchen häufig nicht im Text/Chorus auf.

    Alben: Unknown Pleasures (ikonisches Cover), Closer (posthum).

    Dazu Non-Album-Tracks, Sessions & Live-Aufnahmen auf Substance, Heart and Soul, Best of etc. – ein Dschungel für Sammler!

    📀 New Order im Wandel

    • Movement (Barney noch sehr Curtis-esque)
    • Power, Corruption & Lies → Etablierung des Electro-Disco-Sounds
    • Low-Life, Brotherhood, Salvation-Soundtrack
    • Pretty in Pink-Trivia: Shell-Shock, Thieves Like Us & Elegia stammen aus dem Hughes-Universum 🎞️
    • 1993: Regret & Republic (ganz neuer Sound)

    🔁 Compilations & Comeback

    • The Best Of / The Rest Of (inkl. Neuaufnahme 1963 (’93))
    • Diverse Remix-Veröffentlichungen, Blue Monday in neuen Versionen.
    • 2000: Comeback mit Get Ready und Single Crystal.
    • Funfact: Im Video spielt eine fiktive Band namens The Killers → Inspiration für die echte Band!
    • 2002: Here to Stay (Soundtrack zu 24 Hour Party People)
    • 2007: The Killers covern Shadowplay (JD).

    Music Complete (2015)

    • Erstes Album nach Hook’s Ausstieg, mit Rückkehr von Gillian Gilbert und Neuzugang Tom Chapman am Bass.
    • zahlreiche Formate & Editionen (Collector’s Heaven, Wallet’s Hell 💸).
    • 4 Songs mit Gästen: Elly Jackson (La Roux), Iggy Pop, Brandon Flowers, u.a.
    • Collector’s Edition: Doppel-LP mit Extended Versions auf 6 farbigen 12“-Scheiben
    • später CD-Release Complete Music mit zusätzlichen Mixes
    • singles: Restless, Tutti Frutti, Singularity, People on the High Line
    • 2021: Be a Rebel als letzte Single.

    🎶 Seitenprojekte

    • Bernard Sumner: Electronic, Chemical Brothers, Bad Lieutenant
    • Peter Hook: Revenge, Monaco, Peter Hook & The Light (live)
    • Gillian Gilbert / Stephen Morris: The Other Two

    🧠 Fazit & Empfehlungen

    • Pflicht für Fans: Substance-Compilations (JD & NO)
    • Filmtipps: Control (2007), 24 Hour Party People (2002)
    • Musik: Closer, Technique, Get Ready, Music Complete

    🔗 Links & Hinweise

    Rusty Lake: LakeTober 2025

    Joy Division – Substance (Wikipedia)

    Dokus auf Youtube:

    Live:

  • Potamos 058 – Mad Sparks in Rusty Lake under a BlueSky

    Potamos 058 – Mad Sparks in Rusty Lake under a BlueSky

    Social Media. Indie-Games. Die Lieblingsband deiner Lieblingsband.

    Plauderei: Vibe Coding – Programmieren nur noch mit KI?

    🌐 Thema 1: BlueSky & das neue Social Web

    TikTok, Instagram, Twitter – jetzt alles auf BlueSky?

    Apps & Tools:

    Lesenswert: Beyond BlueSky – Social-Experimente auf dem AT Protocol (TechCrunch)

    🎮 Thema 2: 10 Jahre Rusty Lake

    Herzlichen Glückwunsch, ihr surrealen Puzzle-Meister!

    Was ist Rusty Lake?

    • Ein niederländisches Indie-Studio aus Amsterdam, gegründet 2015 von Robin Ras und Maarten Looise.
    • Bekannt für surreale Point‑and‑Click‑Adventures im Rusty Lake-Universum, stark beeinflusst von David Lynchs Twin Peaks.
    • Beginn mit der Cube Escape-Serie (gratis Online-Spiele), später Erweiterung zur kostenpflichtigen Rusty Lake-Linie (z. B. Hotel, Roots, Paradise, The White Door, Underground Blossom).
    • Spiele zeichnen sich durch klaustrophobische Räume, makabre Rätsel und verschlungene Familienchroniken rund um die Vanderboom-Familie aus.

    Neues Spiel zum 10. Jubiläum: The Mr. Rabbit Magic Show

    • Überraschungsrelease am 30. April 2025 als kostenloses Spiel für Steam, iOS, Android und Itch.io.
    • Umfasst ca. 20 kurze „Akten“, gespickt mit Geheimnissen, Überraschungseffekten, Soundtrack und Voice Actors.
    • Für Fans: ein geheimes Achievement, das auf den kommenden Haupttitel „Servant of the Lake“ hinweist – Rückblick auf die frühen Jahre der Vanderboom-Brüder.
    • Parallel dazu ein großzügiger Rabatt von bis zu 66 % auf das gesamte Rusty Lake-Portfolio.

    🎹 Thema 3: Sparks – „Mad!“ und Live in Köln

    • Neue LP „MAD!“ im Schnellreview

    • Konzertbericht: Live Music Hall Köln, bei gefühlten 50°C

    Was für eine Setlist! Highlights u.a.:

    “Drowned in a Sea of Tears“, “JanSport Backpack”, “When do I get to sing My Way?”, “This Town Ain’t Big Enough for both of us”, „Whippings and Apologies“

    Fun Fact zu „Whippings“:

    Hintergrund: Album & Veröffentlichungen

    • A Woofer in Tweeter’s Clothing erschien ursprünglich 1972/1973 auf dem Bearsville-Label und war Sparks’ zweites Studioalbum.

    • 1975 wurde es oft mit dem Debütalbum als Doppel-LP im Gatefold veröffentlicht.

    • Die erste CD-Veröffentlichung erfolgte 1988 – damals beide Alben auf einer CD, um Platz zu sparen. Dafür wurden die letzten vier Tracks von „Woofer“ beschleunigt, sodass das Album verkürzt wurde

    • Die Songs klingen so eine kleine Terz (drei Halbtonschritte) höher, was sehr unnatürlich wirkt.

    ⚠️ Das Problem: Beschleunigte letzte vier Songs
    Seit dieser ersten CD-Version wurde nie eine korrigierte Fassung veröffentlicht – alle späteren CD-Editionen, auch eigene Veröffentlichungen von Lil‘ Beethoven oder Repertoire, verwenden weiterhin dieselbe beschleunigte Master. Einzige Ausnahme: Die limitierte und mittlerweile nicht mehr erhältliche Compilation „New Music for Amnesiacs“ (2013). Allerdings ist der Potamos-Redaktion nicht bekannt, ob hier das Original-Master benutzt wurde, oder lediglich digital „zurückgepitcht“ wurde.

    • Sogar in der Edgar Wright-Doku „Sparks Brothers“ ist die höher gepitchte Version zu hören.

    In Fanforen wird berichtet, dass die Band mit den existierenden digitalen Versionen unzufrieden ist.

    Ein Forennutzer schrieb:

    „…the last four tracks of the album were mastered at a higher speed … and all subsequent reissues have retained the faster mixes.“ (vgl. Discogs.com)

    Fazit:
    Wer „Whippings“ in der Originalgeschwindigkeit hören möchte, braucht also entweder die LP (sowieso sehr zu empfehlen) oder muss ein Sparks-Konzert besuchen.
    Oder diesen Link anklicken (YouTube).